Einblicke in ein buntes und aktives Schulleben


Auch in diesem Jahr lud das Gymnasium Schloss Wittgenstein zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Am Samstag, dem 24.11.2017, öffnete die Schloss-Schule unter dem Motto „Mitmachen erwünscht“ ihre Pforten, um Grundschüler, deren Eltern und allen interessierten Besucher einen Einblick in die Räumlichkeiten und das Angebot der Schule zu geben, denn jedes Jahr stehen Eltern vor der Frage, auf welche weiterführende Schule sie Ihre Kinder schicken sollen.

Bereits ab 9.00 Uhr strömten die zahlreichen Besucher in das geschmückte Foyer des Schulgebäudes und wurden vom Schulleiter Christian Tang und seiner Stellvertreterin Frau Dr. Kramer herzlich persönlich begrüßt.

In zwei Informationsveranstaltungen informierten Schulleiter Christian Tang und Unterstufenkoordinatorin Judith Aleit im Biohörsaal an diesem Vormittag die Eltern über die gymnasiale Ausbildung am Schloss und beantworteten Fragen. Schulleiter Christian Tang betonte besonders, dass ein wichtiges Ziel der Schule vor allem die individuelle Förderung der anvertrauten Schülerinnen und Schüler sei. Er betonte zudem, dass die Digitalisierung weiter angestrebt und ausgebaut werde. In fast jedem Schulraum seien bereits Aktivboards vorhanden, mit dem Ausbau des schnellen Internets stünden in naher Zukunft Laptops und iPads neben dem Computer-Raum im Schloss zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit sei der bilinguale Unterricht, der ab der Klasse 7 und 8 in den Fächern Politik und Biologie erfolgreich in großen Teilen auf Englisch durchgeführt wird.

Oberstufenkoordinator Hajo Walter stand an diesem Vormittag bereit, um Realschüler zu informieren, wie die gymnasiale Oberstufe und der Weg zum Abitur geregelt sind.

An verschiedenen Stationen hatten Grundschüler beim Infotag des Gymnasiums
Schloss Wittgenstein die Möglichkeit, aktiv mitzumachen und einiges auszuprobieren.







In Kleingruppen wurden die Gäste dann von Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums durch die je nach Fachbereichen geschmückten Schulräume geführt. Hier gab es Stationen, die von Eltern und Kindern gemeinsam besucht werden konnten: So luden z.B. die Fachschaften Biologie, Musik, Englisch, Französisch und Latein sowie das Fach „Lernen zu Lernen“ mit interessanten und kindgerechten Objekten, Experimenten und Materialien direkt zum Mitmachen bzw. Musizieren ein.Weitere Informationen gibt es darüber hinaus zu den schulischen Angeboten Schulsanitätsdienst und Ausbildung zum Schulsporthelfer u.v.m.

Das Besondere an diesem Vormittag war, dass es auch Führungen von Schülerinnen und Schülern der sechsten Klassen gab, die sich spezielle um die jungen Gäste kümmerten und sie zu eigens für sie eingerichtete

Schüler der Technik-AG bei physikalischen Experimenten
Schüler der Technik-AG bei physikalischen Experimenten

Schüler der Technik-AG bei physikalischen Experimenten
„Kinderstationen“ begleiteten. So konnte man im Physikraum die von den Physiklehrern Klaus Hofmann und Ottmar Wagner aufgebauten physikalischen Versuche ausprobieren, im Kunstraum mit Kunstlehrerin Nina Kämmerling und Kunstlehrer Herbert Kleinbruckner (Künstlernahme „Gautam“) verschiedene Maltechniken erproben, im Chemieraum unter Anleitung der Chemielehrerinnen Petra Stellmacher-Wagener und Heike Ringler z.B. filzen oder Brausepulver selbst herstellen oder aber mit Oberstufenschülern im Geschichts- und Erdkunderaum u.a. einen Windrose basteln und malen. Als „Kindermagnet“ erwiesen sich auch in diesem Jahr wieder das Riesentrampolin und die Kletterwand in der Turnhalle, für die Sportlehrer André Rohrbach verantwortlich war. Auch der Rollstuhlsport, den Wolfgang Henkel schon seit Jahren betreut, fand begeisterte Anhänger. Unterstützt wurden die Sportlehrer von Schulsporthelfern, Schülerinnen und Schülern, die hierzu eigens ausgebildet wurden.

„Wir möchten über unser vielfältiges Angebot informieren und zeigen, wie das Miteinander von Schülern und Lehrern bei uns funktioniert“, so Schulleiter Christian Tang zum Konzept des Infotages.

Der Vormittag fand dann in der entspannten Atmosphäre der im Chemieraum von Schülern eingerichteten „Cafeteria“ seinen harmonischen Ausklang. Hier konnte man bei Kaffee und Kuchen noch miteinander ins Gespräch kommen und weitere Fragen klären. Für interessierte Besucher gab es abschließend noch eine Schlossführung mit Besichtigung des Reitstalls, der Schloss-Mensa, des Musik- sowie des Computerraumes.

Text: Karin Leser

Fotos: Bild 1 – 7: Hartmut Kramer, Bild 8: Klaus Hofmann